Referenzen
Ganzheitliche Brandschutzfachplanung für Bestandsgebäude in Augsburg
Die bauliche Anlage Im Tal 8 in 86179 Augsburg wurde im Jahr 2009 in ein Sozialkaufhaus des Contact in Augsburg e.V. umgewandelt.
Im Auftrag des Bauherrn übernahmen wir anschließend die ganzheitliche Betrachtung des bestehenden Objekts im Hinblick auf den Brandschutz.
Die Nutzung erforderte besonderes Augenmerk auf die Lagerung der abgegebenen Waren wie Kleidung, Möbel, Elektrokleingeräte usw.
Unser Ingenieurbüro erstellte eine umfassende Brandschutzfachplanung, die den damaligen gesetzlichen Anforderungen entsprach und den vorbeugenden Brandschutz nach dem aktuellen Stand der Technik sicherstellte.
Dabei berücksichtigten wir alle relevanten baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen, um langfristig ein sicheres und genehmigungsfähiges Nutzungskonzept zu gewährleisten.
Brandschutzfachplanung für den Ziegelstadel in Stadtbergen
Der historische Ziegelstadel in Stadtbergen, der in der Vergangenheit als Waldhotel und Gaststätte genutzt wurde, wird umfassend umgebaut und umgenutzt werden.
Im Zuge der Umbauarbeiten wird das ehemalige Waldhotel baulich von der Gaststätte getrennt. Während die Gaststätte unverändert in ihrer ursprünglichen Form bestehen bleibt, erfolgt für das Waldhotel eine Nutzungsänderung von einer Beherbergungsstätte zu einem Wohnhaus.
Unser Ingenieurbüro wurde mit der Erstellung einer Brandschutzfachplanung für diese geplante Umnutzung beauftragt.
Zentrales Anliegen dieser Brandschutzplanung war es, die Schutzziele des Bauordnungsrechts auf Grundlage der BayBO, relevanter Richtlinien und der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfüllen und damit die Rechts- und Genehmigungssicherheit zu gewährleisten.
Brandschutzfachplanung für Umbau und Sanierung des Verwaltungsgebäude II der Stadt Augsburg
Im Zuge umfangreicher Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ergaben sich für das Gebäude neue Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz. Dazu gehörte die Einrichtung zusätzlicher Arbeitsplätze im Dachgeschoss, die Erneuerung des Lastenaufzugs sowie verschiedene Anpassungen aufgrund geänderter Nutzungen. Da für viele Bestandsbereiche keine vollständigen Genehmigungsunterlagen vorlagen, erforderte das Projekt eine ganzheitliche brandschutztechnische Betrachtung.
Unser Ingenieurbüro übernahm die Fortschreibung und Ergänzung der bestehenden Brandschutzfachplanung. Dabei stellten wir sicher, dass die aktuellen baulichen und nutzungsbedingten Anforderungen mit den Vorgaben der neueren Baugenehmigungen in Einklang gebracht wurden.
Besondere Aufmerksamkeit galt der historischen Lage im Herzen von Augsburg: Das Gebäude grenzt unmittelbar an das weltbekannte Elias-Holl-Rathaus aus dem 17. Jahrhundert und unterliegt daher strengen denkmalpflegerischen Vorgaben. Die Verbindung von moderner Brandschutzplanung und Denkmalschutz stellte eine besondere Herausforderung dar, die wir mit maßgeschneiderten und wirtschaftlichen Lösungen erfolgreich bewältigten.
So entstand eine sichere, genehmigungsfähige und zukunftsfähige Nutzung des Gebäudes, die sowohl den technischen Standards des vorbeugenden Brandschutzes als auch den hohen Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht wurden.
Brandschutzfachplanung für das Eltern-Kind-Zentrum am Klinikum Augsburg
Auf dem Gelände des ehemaligen Klinikums Augsburg heute Universitätsklinikum Augsburg entstand mit dem Neubau des Eltern-Kind-Zentrums ein modernes Gebäude, das medizinische Versorgung und familiengerechte Betreuung unter einem Dach vereint.
Im Rahmen der Baugenehmigung sind für dieses anspruchsvolle Projekt umfassende Nachweise zum vorbeugenden Brandschutz erforderlich geworden. Besondere Herausforderungen ergaben sich aus der unmittelbaren Nähe zum Uniklinikum als auch der hierfür erforderlichen Verbindungen, was die technische Ausstattung angeht.
Unser Ingenieurbüro wurde daher mit der Erstellung der Brandschutzfachplanung für den Neubau an der Stenglinstraße 2 beauftragt. Dabei entwickelten wir ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept, das die hohen Sicherheitsanforderungen einer Klinik ebenso berücksichtigt wie die besonderen Bedürfnisse eines Eltern-Kind-Zentrums.
So leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren und zukunftsfähigen Neubau, der medizinische Versorgung und Geborgenheit für Familien verbindet.
Brandschutzfachplanung für den Neubau einer Industriehalle bei RENK AG in Augsburg
Auf dem Gelände der RENK AG in Augsburg entsteht eine moderne Werkhalle (H 22), die den steigenden betrieblichen Anforderungen gerecht werden soll. In der neuen Halle werden künftig sowohl die Montage als auch die Prüfung von Großgetrieben durchgeführt – ein Projekt, das höchste Ansprüche an Funktionalität, Sicherheit und Brandschutzplanung stellt.
Unser Ingenieurbüro wurde mit der Erstellung der Brandschutzfachplanung für diesen Neubau in der Gögginger Straße 73 beauftragt. Grundlage unserer Arbeit bildeten die Vorgaben der Bayerischen Bauordnung (BayBO), die Industriebaurichtlinie (IndBauRL), einschlägige Verordnungen sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Das entwickelte Brandschutzkonzept für den Industriebau berücksichtigt dabei sowohl die speziellen betrieblichen Prozesse als auch die erhöhten Anforderungen an Rettungswege, Löschwasserversorgung und technische Brandschutzeinrichtungen, wie sie in der Industriebaurichtlinie verankert sind.
Damit schaffen wir die Grundlage für eine genehmigungsfähige Planung, die sicherstellt, dass die neue Industriehalle den betrieblichen Anforderungen ebenso gerecht wird wie den höchsten Sicherheits- und Brandschutzstandards.
Brandschutzfachplanung für das Altenpflegeheim Kursana Domizil Bobingen
Im Zuge einer Feuerbeschau wurden am Altenpflegeheim Kursana Domizil Bobingen in der Regensburger Allee 12 Abweichungen von den geltenden brandschutztechnischen Vorschriften festgestellt.
Unser Ingenieurbüro wurde daher mit der Erstellung einer Brandschutzfachplanung für das bestehende Gebäude beauftragt.
Unsere Brandschutzfachplanung hatte das Ziel, alle rechtlichen und technischen Anforderungen – von der BayBO über einschlägige Richtlinien bis hin zu den anerkannten Regeln der Technik – zu berücksichtigen und für den Bauherrn in eine klare und genehmigungsfähige Planung umzusetzen.
Damit entwickeln wir ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept, das den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entspricht, auch auf die speziellen Bedürfnisse eines Alten/Pflegeheims zugeschnitten ist sowie die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig gewährleistet.
Referenzprojekt: Feuerwehrhaus Fischach/Willmatshofen
Für das 2019 neu beantragte Feuerwehrhaus in Fischach/Willmatshofen übernahm unser Büro die Brandschutzfachplanung.
Im Rahmen der Brandschutzfachplanung lag das besondere Augenmerk auf der Erweiterung des Schulungsraums von ursprünglich 25 auf rund 70 Personen, basierend auf den Vorgaben der Versammlungsstättenverordnung (VStättV).
Im Mittelpunkt der Brandschutzplanung stand die Entwicklung einer sicheren und praxisgerechten Lösung, die den Vorgaben der BayBO, der geltenden Vorschriften und technischen Standards entspricht. Dadurch wurde eine belastbare Basis für die behördliche Genehmigung geschaffen.
Mit unserer Expertise im vorbeugenden Brandschutz konnten wir so die sichere Nutzung des Feuerwehrhauses als Ausbildungs- und Schulungsstätte gewährleisten und gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen praxisnah umsetzen.
Referenzprojekt: Feuerwehrhaus Fischach – Erweiterung Fahrzeughalle
Für die Freiwillige Feuerwehr Fischach an der Buschelbergstraße 28 in 86850 Fischach wurde eine Brandschutzfachplanung für den Anbau einer zusätzlichen Fahrzeughalle erstellt. Das bestehende Feuerwehrhaus inklusive Fahrzeughalle war nicht Teil der Betrachtung, da es bereits genehmigt und somit durch Bestandschutz genießt.
Die neue Fahrzeughalle wird direkt an das bestehende Gebäude angeschlossen und umfasst Umkleideräume, Lagerflächen sowie zwei Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge.
Die Brandschutzfachplanung diente dazu, die erforderlichen Schutzziele und Maßnahmen gemäß Bayerischer Bauordnung (BayBO) sowie den relevanten Verordnungen, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik herauszuarbeiten. Diese bilden die Grundlage für die einzureichende Genehmigungsplanung des Bauherrn.
Mit unserer Erfahrung im vorbeugenden Brandschutz konnten wir eine sichere, praxisgerechte und normkonforme Lösung entwickeln, die die zukünftige Nutzung der Feuerwehrhalle langfristig gewährleistet.
Universitätsklinikum Augsburg – Erweiterung West
Im Rahmen der Masterplanung für das Klinikum Augsburg wurde entschieden, das bestehende Klinikgebäude nach Westen zu erweitern. Die geplante Erweiterung West umfasst ein 7-geschossiges Gebäude (2 Untergeschosse, Erdgeschoss und 4 Obergeschosse), das auf allen Ebenen mit dem Bestandsgebäude verbunden wird. Zusätzlich erfolgte im Bereich des 3. Obergeschosses eine Erweiterung und Anbindung an den Neubau. Das 4. Obergeschoss ist als Technikgeschoss konzipiert und wurde nur teilweise errichtet, wobei die Fassade zurückspringt.
Der Auftrag umfasste die Erstellung einer Brandschutzfachplanung für den Sonderbau „Erweiterung West“ sowie für die Erweiterung und den Umbau des 3. Obergeschosses des Bestandsgebäudes. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag in der Betrachtung und Optimierung der Flucht- und Rettungswege, die im Krankenhausbetrieb mit hohen Personenzahlen und besonderen Gefährdungen von zentraler Bedeutung sind.
Da es sich bei einem Krankenhaus um einen Sonderbau im Sinne der Bayerischen Bauordnung (BayBO) handelt, war ein individuelles Brandschutzkonzept erforderlich, das die komplexen betrieblichen Abläufe, die besonderen technischen Anforderungen sowie die Schnittstellen zwischen Bestand und Neubau berücksichtigt
Nicht Teil der Fachplanung waren das übrige Bestandsgebäude sowie angrenzende Gebäudeteile, da diese bereits genehmigt waren.
Die erstellte Brandschutzfachplanung stellte sicher, dass die erforderlichen Mindestanforderungen gemäß BayBO, den geltenden Verordnungen und den allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten wurden. Auf dieser Grundlage konnte der Bauherr die Unterlagen für die Genehmigungsplanung einreichen.
Durch unsere Expertise im vorbeugenden Brandschutz für Sonderbauten wurde eine maßgeschneiderte, normgerechte und zukunftsfähige Lösung entwickelt, die den komplexen Anforderungen eines modernen Krankenhausbetriebs gerecht wird.
Universitätsklinikum Augsburg - Erweiterung Kinderkrebszentrum
Aufgrund veränderter Anforderungen an moderne Krankenhäuser und des damit verbundenen zusätzlichen Raumbedarfs wurde die Erweiterung des bestehenden Kinderkrebszentrums geplant.
Unser Auftrag umfasste die Erstellung einer Brandschutzfachplanung für den gesamten Erweiterungsbau. Bestandteil der Fachplanung war sowohl das Erdgeschoss als auch das Obergeschoss. Ein besonderer Fokus lag auf der Betrachtung und Ausarbeitung der Flucht- und Rettungswege, um die sichere Nutzung aller neuen Räume zu gewährleisten.
Nicht Teil der Planung waren das bestehende Gebäude sowie angrenzende Bestandsbereiche, da diese bereits genehmigt waren.
Im Rahmen der Brandschutzplanung lag der Fokus darauf, die betrieblichen Anforderungen mit den gesetzlichen Vorgaben der BayBO sowie den einschlägigen technischen Regeln in Einklang zu bringen. Auf diese Weise entstand eine sichere Grundlage für die Genehmigungsplanung.
Mit unserer Erfahrung im vorbeugenden Brandschutz konnten wir eine normgerechte, funktionale und sichere Lösung entwickeln, die den besonderen Anforderungen eines sensiblen Krankenhausbereichs entspricht.
Brandschutzkonzept Produktionsstandort Pfeifer – Drako, Mülheim
Der Produktionsstandort der Firma Pfeifer-Drako an der Tunnelstraße in Mülheim wurde einer umfassenden brandschutztechnischen Bewertung unterzogen. Grundlage war die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes, das den bestehenden, bereits genehmigten Industriestandort berücksichtigt und mögliche Sanierungsmaßnahmen für die kommenden Jahre aufzeigt.
Ziel unserer Arbeit war es, gefahrgeneigte Zustände zu identifizieren und praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln, um die Sicherheit von Beschäftigten und Besuchern nach heutigen Standards sicherzustellen. Im Fokus standen dabei sämtliche Produktions- und Lagergebäude auf dem Gelände sowie die Abgrenzung zu den angrenzenden Wohngebäuden. Ein besonderer Aspekt war die Prüfung und Optimierung der vorhandenen Flucht- und Rettungswege.
Das Brandschutzkonzept wurde auf Grundlage der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW), der Industriebaurichtlinie (IndBauRL), einschlägiger Verordnungen und Richtlinien sowie der allgemein anerkannten Regeln der Technik erstellt. Es dient dem Betreiber als verlässliche Grundlage, um die baulichen Anlagen künftig brandschutztechnisch nach Stand der Technik auszuführen.
Die notwendigen Maßnahmen des baulichen, organisatorischen und abwehrenden Brandschutzes wurden sowohl in Text- als auch in Planunterlagen dokumentiert. Damit entstand ein klarer Fahrplan, wie der Standort langfristig sicher und genehmigungskonform betrieben werden kann.
Anpassung des Brandschutzkonzeptes Produktionshalle Pfeifer, Memmingen
Die bestehende Produktionshalle der Firma Pfeifer in Memmingen wurde einer umfassenden brandschutztechnischen Neubewertung unterzogen. Über die Jahre hatten sich Materialbereitstellung, Lagerung und Nutzungen innerhalb der Halle verändert; zusätzlich wurden Verwaltungsflächen integriert.
Unsere Aufgabe war die Anpassung des bestehenden Brandschutzkonzeptes an diese neuen Gegebenheiten. Im Mittelpunkt standen dabei die veränderten Brandlasten durch Umnutzungen und Einbauten innerhalb des Produktionsgebäudes (BA I). Nicht Teil der Betrachtung waren andere bauliche Anlagen auf dem Betriebsgelände, wie etwa das Verwaltungsgebäude oder die im Freien befindlichen Regalanlagen.
Die Brandschutzfachplanung wurde auf Grundlage von Art. 51 Abs. 2 BayBO, der Industriebaurichtlinie (IndBauRL), einschlägigen Verordnungen sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik erstellt. Ziel war es, die erforderlichen Mindestanforderungen des Brandschutzes transparent darzustellen und damit eine sichere und normgerechte Grundlage für die Genehmigungsplanung des Bauherrn zu schaffen.
Die erarbeiteten Maßnahmen des baulichen, organisatorischen und abwehrenden Brandschutzes wurden in Text- und Planunterlagen dokumentiert. Sie dienen dem Betreiber als praxisnaher Leitfaden, um den Produktionsstandort langfristig sicher, genehmigungskonform und zukunftsfähig betreiben zu können.
Universitätsklinikum Augsburg - Umbau Pathologie zu Anatomie und Tumorforschung
Nach dem Umzug der Pathologie sollte der freigewordene Bereich im 1. Untergeschoss künftig als Laborbereich für die Anatomie und Tumorforschung genutzt werden.
Damit verbunden waren umfangreiche Umbaumaßnahmen, die eine ganzheitliche Betrachtung des Brandschutzes notwendig machten. Durch die veränderte Nutzung ergaben sich neue Gefährdungen sowie eine deutlich erhöhte Personenzahl, die in der Planung berücksichtigt werden mussten.
Unser Auftrag umfasste die Erstellung einer Brandschutzfachplanung für den neuen Laborbereich sowie den zugehörigen westlichen Eingangsbereich und die Poststelle. Besondere Aufmerksamkeit galt der Sicherstellung geeigneter Flucht- und Rettungswege. Darüber hinaus wurden die Vorgaben des beteiligten Ingenieurbüros Weldishofer für den Bereich Anatomie in die Gesamtbetrachtung integriert, da dieser Teil des gleichen Brandabschnitts ist.
Unsere Planung stützt sich auf Art. 51 Abs. 2 BayBO, die geltenden Verordnungen und Richtlinien sowie die anerkannten Regeln der Technik. Damit konnten die brandschutztechnischen Mindestanforderungen für den Umbau transparent herausgearbeitet und eine tragfähige Grundlage für die Tektur Planung geschaffen werden.
Durch unsere Expertise im vorbeugenden Brandschutz entstand eine maßgeschneiderte und normkonforme Lösung, die den sensiblen Anforderungen der medizinischen Nutzung entspricht und die Sicherheit von Beschäftigten, Patienten und Besuchern sicherstellt.
Universitätsklinikum Augsburg
Im Zuge der Errichtung eines neuen Modulgebäudes musste das bestehende Apothekenlager für brennbare Flüssigkeiten brandschutztechnisch neu bewertet werden. Da der Neubau nahezu ohne Abstand zum Bestand errichtet wird, waren Anpassungen im Bestand notwendig.
Unsere Aufgabe war es, ein ganzheitliches Brandschutzkonzept zu entwickeln, das die Lagerung und Abfüllung brennbarer Flüssigkeiten in sichere Strukturen überführt. Dazu gehörten u. a. die Stilllegung des alten Tanklagers und der Abfüllstation, die Reduzierung der Lagermengen sowie die Verlagerung der Lagerung in einen geeigneten Bestandsraum.
Eine besondere Herausforderung stellte die außer Betrieb genommene CO₂-Löschanlage dar, die nicht mehr instandgesetzt werden konnte. Ziel war es daher, auch ohne automatische Löschanlage ein sicheres Konzept umzusetzen.
Durch verschiedene Maßnahmen wie bauliche Anpassungen, eine leistungsfähige Lüftungsanlage, geeignete Brandmelder und zusätzliche Löschtechnik konnte eine sichere und normgerechte Lagerung nach den Vorgaben der Bayerischen Bauordnung (BayBO) sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik gewährleistet werden und das auch ohne die bisherige CO₂-Löschanlage.
Referenzprojekt: Umbau Bewegungsbad/Physikalische Therapie zum Angiographiebereich im Universitätsklinikum Augsburg
Im Zuge struktureller Veränderungen wurde der Bereich des ehemaligen Bewegungsbades sowie der physikalischen Therapie in einen modernen Angiographiebereich mit Hybrid-Angio-CT umgebaut. Die neue Nutzung machte umfangreiche Anpassungen erforderlich, die eine ganzheitliche Brandschutzfachplanung erforderten.
Da es sich um ein Teilkonzept innerhalb eines bestehenden und bereits genehmigten Krankenhausgebäudes handelte, bestand die besondere Herausforderung darin, die neuen Anforderungen in die vorhandene Brandschutzstruktur zu integrieren. Das eigens für das Uniklinikum entwickelte Raum- in Raum-Konzept konnte auch hier erfolgreich eingebunden werden. Die geplante Umnutzung führte zu einer veränderten Gefährdungslage, insbesondere durch höhere Personenzahlen, die bei der Fachplanung berücksichtigt wurden.
Unser Auftrag umfasste die Erstellung einer Brandschutzfachplanung für den Teilbereich der ehemaligen Physikalischen Therapie einschließlich Bewegungsbad (Achsen 15–20 / N–Q). Ein Schwerpunkt lag auf der Optimierung der Flucht- und Rettungswege, um eine sichere Evakuierung im Ernstfall zu gewährleisten.
Die Planung orientierte sich an den Vorgaben der Bayerischen Bauordnung (BayBO), den einschlägigen Richtlinien sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik. So entstand ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept im Bestand, das sowohl sichere Abläufe im medizinischen Betrieb gewährleistet als auch die Grundlage für eine dauerhaft genehmigungsfähige Nutzung bildet.
Mit unserer Expertise im vorbeugenden Brandschutz im Gesundheitswesen entwickelten wir eine normgerechte Lösung, die speziell auf die komplexen Anforderungen eines Krankenhauses zugeschnitten war.
Brandschutzfachplanung für die Stadt Augsburg, Gesundheitsamt
Im Zuge einer turnusmäßigen Feuerbeschau durch das Amt für Brand- und Katastrophenschutz wurden am Gebäude des Gesundheitsamtes in Augsburg (Karmelitengasse 11, 86152 Augsburg) erhebliche brandschutztechnische Mängel festgestellt. Die ungeeigneten baulichen Ausführungen stellten in ihrer Gesamtheit ein hohes Gefährdungspotenzial für Nutzer und Besucher dar.
Auf Basis dieser Feststellungen erhielten wir den Auftrag zur Erstellung eines Brandschutzkonzeptes sowie einer detaillierten Brandschutzfachplanung. Im Vordergrund stand hierbei insbesondere die brandschutztechnische Betrachtung des Treppenraums bis in das Dachgeschoss, da dieser einen wesentlichen Bestandteil der Rettungswege darstellt.
Ein Schwerpunkt der Fachplanung war die Darstellung, in welchem Umfang die gesetzlichen Anforderungen aktuell erfüllt werden, sowie die Ableitung von Maßnahmen zur Beseitigung brandschutztechnischer Mängel. Wo direkte Umsetzungen nicht möglich waren, wurden Kompensationsmaßnahmen entwickelt, die den aktuellen Stand der Technik berücksichtigen.
Besonderheiten des Projekts:
- Sanierung im Bestand mit laufendem Betrieb
- Hohe Anforderungen an die Rettungswegsicherheit
- Detaillierte Abstimmung zwischen baulichen Maßnahmen und Kompensationslösungen
Brandschutzfachplanung Ratskeller Rathaus Augsburg
Im historischen Ratskeller des Rathauses Augsburg wurden durch das Hochbauamt der Stadt Augsburg brandschutztechnische Mängel festgestellt, die im Zuge einer Sanierung behoben werden sollten. Das denkmalgeschützte Gebäude, dessen Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, entsprach aufgrund seines Alters nicht in allen Punkten den aktuellen bauordnungsrechtlichen Vorgaben.
Unser Ingenieurbüro wurde daher mit der Erstellung einer individuellen Brandschutzfachplanung für die Bereiche des Ratskellers (1.–3. Untergeschoss) beauftragt. Ziel war es, ein rechtskonformes und zugleich denkmalgerechtes Brandschutzkonzept zu entwickeln, das im Rahmen des Bauantrags bei der zuständigen Genehmigungsbehörde Rechtssicherheit schafft.
Besonderer Wert wurde dabei auf kostengünstige und praktikable Kompensierungsmaßnahmen gelegt, um die historischen Strukturen zu erhalten und größere bauliche Eingriffe zu vermeiden. Berücksichtigt wurden unter anderem:
- die Einbindung der Auflagen aus bestehenden Baugenehmigungen,
- die Wahrung des Bestandsschutzes bei gleichzeitig hohem Sicherheitsniveau,
- die Betrachtung funktionaler und organisatorischer Bereiche im angrenzenden Verwaltungsgebäude II, soweit diese für Rettungswege relevant sind,
- sowie die Vorgaben der BayBO, einschlägiger Verordnungen und Richtlinien und der allgemein anerkannten Regeln der Technik.
So entstand ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept, das sowohl den Anforderungen des modernen vorbeugenden Brandschutzes als auch den Besonderheiten des denkmalgeschützten Ratskellers gerecht wird – und dabei eine sichere, wirtschaftliche und genehmigungsfähige Lösung bietet.
Brandschutzfachplanung + Tektur Standesamt Augsburg
Im Standesamt Augsburg musste im Zuge der Sanierung die gesamte EDV-Vernetzung erneuert und gleichzeitig die barrierefreie Erschließung umgesetzt werden. Während der Bauarbeiten traten jedoch unvorhergesehene Bauzustände sowie die Notwendigkeit einer Schadstoffsanierung auf. Diese zusätzlichen Maßnahmen führten zu baulichen Veränderungen, die nicht Teil der ursprünglichen Planung waren.
Um die geänderte Bauausführung rechtssicher umzusetzen, war die Erstellung eines Tekturantrags erforderlich.
Unser Ingenieurbüro wurde mit der Brandschutzfachplanung im Rahmen des Tekturantrags beauftragt. Schwerpunkt der Planung waren:
- das Erdgeschoss,
- das 1. und 2. Obergeschoss,
- sowie der Einbau des neuen Aufzugs als zentrales Element der barrierefreien Erschließung.
Besonderheiten des Projekts
- Tekturantrag aufgrund geänderter Bauausführung notwendig
- Schadstoffsanierung als ungeplante Zusatzmaßnahme
- Integration des neuen Aufzugs in die bestehende Gebäudestruktur
- Abstimmung zwischen baulichen Änderungen und brandschutztechnischen Anforderungen
Durch unsere Brandschutzfachplanung konnte ein klarer, rechtssicherer Rahmen geschaffen werden, der sowohl den baulichen Gegebenheiten als auch den Anforderungen an einen modernen, barrierefreien Betrieb entspricht.
Verschiedene Brandschutzkonzepte für unterschiedliche Um- und Erweiterungsbauten auf dem Werksgelände der Südzucker AG, Werk Rain
Bei den verschiedensten Bauprojekten der Firma Südzucker AG wird ersichtlich, wie sich innerhalb einer bestehenden Industrieanlage immer wieder erneut Veränderungen aufgrund von wechselnden Anforderungen innerhalb der Produktion, der Lagerung, des Vertriebs und nicht zuletzt der Hygieneanforderungen in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb ergeben.
Unser Ingenieurbüro wurde mit der Erstellung der verschiedenen Brandschutzkonzepte auf dem Gelände der Südzucker AG Werk Rain beauftragt.
Die Planung erfolgte auf Grundlage:
- der Bayerischen Bauordnung (BayBO),
- relevanter Verordnungen und Richtlinien,
- sowie der allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Ziel war es, die Mindestanforderungen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes aufzuzeigen und eine klare Grundlage für die Genehmigungsplanung des Bauherrn zu schaffen. Damit konnte sichergestellt werden, dass die Bauvorhaben nicht nur den rechtlichen Vorgaben entsprechen, sondern auch im Betrieb ein hohes Maß an Sicherheit für Mitarbeitende, Prozesse und gelagerte Produkte gewährleistet ist.
Besonderheiten der unterschiedlichen Projekte
- Integration in den laufenden Werksbetrieb der Südzucker AG
- Neubauplanungen im direkten Anschluss an ein bestehende Gebäude
- Höchste Anforderungen an Sicherheit und Funktionalität als auch an Hygiene aufgrund der Nutzung als Lager- und Versandhalle sowie der Lebensmittelverarbeitung
- Enge Zusammenarbeit mit dem Bauherrn im Rahmen der Genehmigungsplanung
- Zusammenarbeit mit dem beauftragten Prüfsachverständigen zur Erlangung der Freigabe für einzelne Bauvorhaben
- Integration in einen bestehenden, laufenden Industriebetrieb mit hohen Anforderungen an Betriebssicherheit und Logistikprozesse
- Entwicklung eines maßgeschneiderten Brandschutzkonzeptes nach aktuellen Normen und Richtlinien
- Bauliche Erhöhung des Elevatorturms um 3,50 m zur Aufnahme des neuen Antriebs
- Anpassung des Brandschutzkonzepts an die veränderte Gebäudegeometrie und Fördertechnik
- enge Abstimmung mit Bauherr und Genehmigungsbehörde zur Sicherstellung der Rechtskonformität
Durch unsere Brandschutzplanungen konnte sowohl die erforderlichen Modernisierungen als auch die verschiedenen Neubauten auf dem Gelände der Südzucker AG Werk Rain nicht nur technisch, sondern auch brandschutzrechtlich einwandfrei umgesetzt werden.
Erneuerung der Trockenzuckerbecherwerke in Verbindung mit der Erhöhung des Elevatorturms
Verladestation
Gelierzuckerkonzentrat-Anlage
Extraktionsturm
Brandschutzfachplanung Pflegeeinrichtung für Senioren, Gersthofen
Bei einer Feuerbeschau in der Pflegeeinrichtung am Paul-Gerhardt-Weg 1 in Gersthofen wurde festgestellt, dass im Kellergeschoss eine abweichende Brandabschnittstrennung ausgeführt wurde. Diese Anpassung erfolgte nach den betrieblichen Bedürfnissen des Nutzers, jedoch ohne behördliche Genehmigung oder ausreichende Dokumentation.
Die Herausforderung bestand darin, zu prüfen, ob die bestehende Ausführung brandschutztechnisch vertretbar und genehmigungsfähig ist und welche zusätzlichen Maßnahmen ggf. notwendig sind, um die Sicherheit der Bewohner und Mitarbeitenden zu gewährleisten.
Unser Ingenieurbüro wurde mit der Erstellung einer Brandschutzfachplanung beauftragt, die sich gezielt mit der Situation im Kellergeschoss befasst.
Im Rahmen der Planung wurden:
- die tatsächlich vorhandenen Brandabschnitte bewertet,
- geprüft, inwieweit diese den Anforderungen der Bayerischen Bauordnung (BayBO) sowie den einschlägigen Verordnungen und Richtlinien entsprechen,
- und Handlungsoptionen erarbeitet, um eine Genehmigungsfähigkeit zu erreichen.
Ziel war es, die Mindestanforderungen an den vorbeugenden baulichen Brandschutz darzustellen und – wo erforderlich – Kompensationsmaßnahmen aufzuzeigen, die einen sicheren Betrieb ermöglichen.
Besonderheiten des Projekts
- Abweichende Bauausführung ohne dokumentierte Genehmigung
- Fokus auf die Brandabschnittstrennung im Kellergeschoss
- Prüfung auf Genehmigungsfähigkeit und Vertretbarkeit der bestehenden Lösung
- Entwicklung von Maßnahmen zur Beseitigung brandschutztechnischer Defizite oder alternativen Kompensationsstrategien
Durch unsere Fachplanung erhielt der Betreiber eine klare Grundlage, um die Abweichungen rechtssicher zu bewerten und die Brandschutzsicherheit der Pflegeeinrichtung nachhaltig zu gewährleisten.
Brandschutzfachplanung Wohn- und Geschäftsgebäude Philippine-Welser-Straße 19, Augsburg
Für das Wohn- und Geschäftsgebäude in der Philippine-Welser-Straße 19 in Augsburg war im Rahmen einer Baugenehmigung bzw. Tekturplanung der erforderliche Brandschutznachweis zu erbringen.
Das Gebäude sollte schrittweise saniert und modernisiert werden:
- im Erdgeschoss ein Ladengeschäft,
- im 1. bis 3. Obergeschoss Büro- oder Praxisnutzungen,
- im 4. Obergeschoss Wohnungen.
Die Herausforderung bestand darin, eine ganzheitliche brandschutztechnische Bewertung des Bestands mit den unterschiedlichen Nutzungen vorzunehmen und gleichzeitig die laufenden Bauphasen im Bestand zu berücksichtigen.
Unser Ingenieurbüro wurde mit der Erstellung einer Brandschutzfachplanung für das gesamte Gebäude beauftragt. Schwerpunkte der Planung waren:
- Darstellung der brandschutztechnischen Mindestanforderungen nach Bayerischer Bauordnung (BayBO) und den allgemein anerkannten Regeln der Technik,
- spezifische Brandschutzvorgaben für den Umbau des 2. Obergeschosses,
- Entwicklung eines schlüssigen Gesamtkonzepts, das sowohl für die Genehmigungs- als auch für die Tekturplanung als Grundlage dient.
Die Planung diente sowohl dem Bauherren als auch den beteiligten Planern und Betreibern als Leitlinie für eine normgerechte und sichere Ausführung aller Baumaßnahmen.
Besonderheiten des Projekts
- Schrittweise Sanierung im laufenden Betrieb mit mehreren unterschiedlichen Nutzungen (Laden, Arztpraxen, Büros, Wohnungen)
- Individuelle Anpassung der Brandschutzanforderungen je nach Nutzungseinheit
- Erstellung einer ganzheitlichen Fachplanung, die zugleich Detailvorgaben für laufende Umbauten liefert
- Sicherstellung von Rettungswegsicherheit und Personenschutz trotz fortlaufender Bauphasen
Durch unsere Brandschutzfachplanung konnte ein klarer und rechtssicherer Rahmen geschaffen werden, der die Modernisierung des Gebäudes ermöglicht und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit für Besucher, Beschäftigte und Bewohner gewährleistet.
Brandschutzfachplanung Schwimm- und Sporthalle, Augsburg
Im Rahmen vergangener Feuerbeschauen sowie durchgeführter und geplanter Sanierungsmaßnahmen traten in der Schwimm- und Sporthalle in der Johann-Strauß-Straße 1a / Karl-Rommel-Weg 9+11 in Augsburg brandschutztechnische Fragestellungen auf.
Besonders kritisch war der Umstand, dass nach dem Austausch mehrerer Brandschutzklappen ein zulassungskonformer Anschluss an bestehende Wände mit Brandschutzanforderungen nicht mehr in jedem Bereich herstellbar war.
Da es sich um ein Bestandsgebäude in genehmigter Nutzung handelt, war eine umfassende Bewertung notwendig, um sicherzustellen, dass die Sicherheit von Besuchern und Beschäftigten nicht beeinträchtigt ist.
Unser Ingenieurbüro wurde mit der Erstellung einer Brandschutzfachplanung für die gesamte Schwimm- und Sporthalle beauftragt.
Die Planung umfasste:
- eine Bestandsaufnahme und Bewertung der vorhandenen Brandschutzsituation,
- die Prüfung der Mindestanforderungen nach der Bayerischen Bauordnung (BayBO) sowie relevanter Verordnungen und Richtlinien,
- die Entwicklung geeigneter Maßnahmen und Kompensationslösungen, um brandschutztechnische Defizite auszugleichen.
Ziel war es, eine rechtssichere Grundlage für den Gebäudebetrieb zu schaffen und konkrete Handlungsempfehlungen für den Eigentümer und Betreiber bereitzustellen.
Besonderheiten des Projekts
- Umfangreiche Betrachtung des gesamten Bestandsgebäudes aufgrund komplexer Sanierungs- und Bestandsfragen
- Schwierigkeit bei der Herstellung zulassungskonformer Anschlüsse nach dem Austausch von Brandschutzklappen
- Bewertung im Spannungsfeld zwischen Bestandsschutz und aktuellen gesetzlichen Anforderungen
- Entwicklung von Lösungen, die sowohl den gesetzlichen Vorgaben als auch den praktischen Gegebenheiten im laufenden Betrieb gerecht werden
Durch unsere Brandschutzfachplanung konnte die Sicherheit der Schwimm- und Sporthalle nachvollziehbar bewertet und durch konkrete Maßnahmen gestärkt werden – mit dem Ergebnis, dass die Anlage auch künftig rechtskonform und sicher betrieben werden kann.
Brandschutzfachplanung Überdachung Eisstadion Haunstetten
Nach einem schweren Unwetterschaden wurde die ehemalige Traglufthalle des Eisstadions Haunstetten vollständig zerstört. Um den Eissportbetrieb langfristig zu sichern, ist die Errichtung einer neuen Überdachung für das Eisstadion vorgesehen.
Die Herausforderung bestand darin, den Brandschutz für die geplante Überdachung im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nachzuweisen. Dabei musste berücksichtigt werden, dass das Umkleide- und Betriebsgebäude bereits genehmigter Bestand ist und nicht Teil der aktuellen Planung war.
Wir übernahmen die Erstellung eines maßgeschneiderten Brandschutzkonzeptes für die geplante Überdachung des Eisstadions.
Die Planung basierte auf den Anforderungen der Bayerischen Bauordnung (BayBO, Art. 51 Abs. 2) sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Zentrale Punkte der Planung waren:
- Aufzeigen der brandschutztechnischen Mindestanforderungen für die neue Überdachung,
- Abgrenzung zum bestehenden, bereits genehmigten Betriebs- und Umkleidegebäude,
- Erstellung einer rechtssicheren Grundlage für die Genehmigungsplanung, die der Bauherr bei der Bauaufsichtsbehörde einreichen kann.
Ziel war es, den vorbeugenden baulichen Brandschutz für die neue Überdachung so darzustellen, dass sowohl Besucher als auch Beschäftigte des Stadions im Gefahrenfall bestmöglich geschützt sind.
Besonderheiten des Projekts
- Ersatz einer zerstörten Traglufthalle durch eine dauerhafte Stadionüberdachung
- Integration in bestehende Strukturen (Umkleide- und Betriebsgebäude) ohne deren erneute Betrachtung
- Enge Abstimmung im Rahmen der Genehmigungs- und Nachweisführung bei der Bauaufsichtsbehörde
- Berücksichtigung der Anforderungen für eine Sport- und Versammlungsstätte mit regelmäßigem Publikumsverkehr
Brandschutzfachplanung Wohn- und Geschäftshaus Annastraße 12, Augsburg
Im Zuge eines Mieterwechsels sollten die Ladeneinheiten im Erdgeschoss an die Anforderungen eines neuen Mieters angepasst werden.
Wesentliche Änderungen umfassten:
- das Verschieben der Fensterfront bis zur Außenfassade,
- den Rückbau des Glasdachs über der Verkaufsfläche aufgrund von Undichtigkeiten und mangelnder Energieeffizienz,
- sowie die Demontage der Sprinkleranlage, die bislang als Kompensation für den fehlenden Raumabschluss diente.
Mit einem weiteren Mieterwechsel im Jahr 2022 zusätzliche Umbauten erforderlich. Dabei mussten die Räume im 1. Obergeschoss des nördlichen Zwischenbaus, die Verkaufsflächen im Erdgeschoss sowie die Lagerflächen im Kellergeschoss den neuen Nutzungsanforderungen angepasst werden.
Die Herausforderung lag darin, den Brandschutz für wiederholte Umbaumaßnahmen nachzuführen und gleichzeitig das bestehende Gesamtkonzept zu berücksichtigen.
Unser Ingenieurbüro übernahm die Brandschutzfachplanung für die Umbauten im Jahr 2018 und ergänzte das bestehende Konzept auf Basis der Genehmigungsplanung von 2015.
Im Jahr 2022 wurde das Konzept durch uns fortgeschrieben und an den aktuellen Planungs- und Bauzustand angepasst.
Die Fachplanung erfolgte unter Einbeziehung:
- der Bayerischen Bauordnung (BayBO),
- der einschlägigen Verordnungen und Richtlinien,
- sowie der allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Ziel war es, die Mindestanforderungen des Brandschutzes aufzuzeigen, die Änderungen dokumentiert darzustellen und eine rechtskonforme Grundlage für die Genehmigungsplanung zu schaffen.
Besonderheiten des Projekts
- Fortschreibung einer bestehenden Brandschutzplanung aus 2015 unter Berücksichtigung mehrerer Bauabschnitte und Mieterwechsel
- Umbauten in einem laufend genutzten Wohn- und Geschäftshaus mit Verkaufs-, Büro- und Lagerbereichen
- Rückbau von Bestandsanlagen (Glasdach, Sprinkleranlage) mit Ersatzlösungen nach aktuellem Stand der Technik
- Abgrenzung der Betrachtung ausschließlich auf die betroffenen Mieteinheiten, da für das Gesamtgebäude bereits ein gültiges Konzept vorlag
Helikopter Landeplatz am
Universitätsklinikum Augsburg
Wir übernahmen die brandschutztechnische Planung sowie die baubegleitende Beratung für den Helikopter-Landeplatz des damaligen Zentralklinikums Augsburg – heute Universitätsklinikum Augsburg.
Mit einer Höhe von ca. 58 Metern war die neu errichtete Helikopterplattform zum Zeitpunkt der Planung und Errichtung die höchste Luftrettungsstation in Deutschland.
Besondere Herausforderungen stellten neben der außergewöhnlichen Höhe auch die erhöhte Schutz- und Gefährdungssituation der gesamten Klinik dar. Durch unsere fachkundige Brandschutzplanung und die enge Abstimmung mit den zuständigen Behörden konnten wir diese komplexe Aufgabe erfolgreich meistern.
Unser umfassendes Know-how im vorbeugenden Brandschutz für hochsensible Gebäude wie Krankenhäuser und Rettungsstationen hat dazu beigetragen, eine sichere und effiziente Lösung während des laufenden Klinikbetriebs zu schaffen.
Rathaus
Haunstetten
Rathaus
Haunstetten